Value Chain Management (VCM)

Prozessoptimierung und Optimierung der Wertschöpfungskette


Value Chain Management bedeutet, die Wertschöpfungskette des Unternehmens grundsätzlich ganzheitlich zu betrachten, um daraus entscheidende Verbesserungspotenziale abzuleiten und auszuschöpfen und somit nachhaltig die Leistungs- und damit auch Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auszubauen. Im Fokus steht das Ziel, die Wertschöpfungskette eines Unternehmens zu optimieren um damit das Unternehmensergebnis zu verbessern. Hierbei kommen verschiedene Managementmethoden zum Einsatz.

 

Im Mittelpunkt des Optimierungsansatzes stehen die Suche nach Optimierungspotenzialen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und Ausschöpfung der Potenziale mittels Umsetzung geeigneter Maßnahmen im Rahmen eines strukturierten Projektmanagements. Als Basis dient ein Prozessmodell, welches sowohl die Informationsflüsse und die Verknüpfungen der Unternehmensinternen Organisationseinheiten untereinander berücksichtigt, als auch die Verknüpfung des Unternehmens zu den Lieferanten und Kunden.

 

Im Rahmen der Optimierung der Wertschöpfungskette werden Kostentreiber sowie ineffiziente Prozesse ermittelt. Gemeinsam mit dem Kunden werden Lösungsansätze für eine Optimierung erarbeitet und Umsetzungsmaßnahmen definiert. Diese werden mit Hilfe eines strukturierten Projektmanagements umgesetzt und in das Tagesgeschäft implementiert. Die betroffenen Organisationseinheiten und Mitarbeiter werden im Rahmen etwaiger Veränderungsprozesse begleitet, um sicherzustellen, dass die zukünftigen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar geregelt werden. Etwaige Dokumentation wie z.B. Prozessbeschreibungen und Prozessablaufdiagramme werden gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet.

 

Nach der Umsetzung der Prozessoptimierung und ggf. der Einführung neuer IT-Werkzeuge, welche zur Unterstützung bzw. Optimierung der Prozesse dienen, wird nach einer definierten Zeit geprüft, ob die erwarteten Verbesserungen im Tagesgeschäft realisiert werden konnten. Bei Bedarf werden die Prozesse in weiteren Phasen nochmals fein justiert und entsprechend angepasst. Somit wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess gestartet, welcher nach und nach alle ineffizienten Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette eliminiert bzw. optimiert.

 

Im Rahmen des Optimierungsansatzes werden konsequent die Möglichkeiten einer Digitalisierung der Prozesse (Stichworte Internet of Things (IoT), Big Data, Industrie 4.0, Digital Workplace/Collaboration, digitale Workflows, Digital Supply Chain, Smart Factory, Einkauf 4.0 etc.) bzw. Prozesslandschaft geprüft, um etwaige geeignete IT-Werkzeuge zu Verfügung stellen zu können, welche eine Prozessoptimierung und Optimierung der Wertschöpfungskette nachhaltig unterstützen. Somit werden in dem Optimierungsansatz sowohl die Potentiale aus der ganzheitlichen Prozessoptimierung als auch die Optimierungspotenziale aus dem Bereich der Digitalisierung bzw. der digitalen Transformation von Unternehmen ausgeschöpft.

 

Skizze: Value Chain Management - Optimierung der Wertschöpfungskette

Optimierungsansatz und Vorgehensweise am Beispiel des Prozessmodells

 

value chain management - treiber der unternehmensentwicklung

Der Value-Chain-Management Ansatz:

  • wirkt als Treiber der Unternehmensentwicklung
  • ist Prozessorientiert und Abteilungsübergreifend
  • verfolgt strategische Ziele und unterstützt deren Umsetzung im operativen Bereich und liefert Input für die Anpasung der Strategie
  • unterstützt pro-aktiv Innovationen und setzt diese um
  • berücksichtigt Megatrends aus der Digitalen Transformation und setzt diese um
  • arbeitet mit strukturiertem Projekt- und zielorientiertem Umsetzungsmanagement
  • berücksichtigt die Komplexität der Optimierungsaufgabe

 

Skizze: Value Chain Management - Treiber der Unternehmensentwicklung

Zusammenwirken essentieller Managementmethoden

 

 

beratungsmodule

Die oben erläuterten Leistungsumfänge können im Rahmen von einzelnen Beratungsmodulen unabhängig voneinander beauftragt werden.